Ich weiß auch nicht, was Zenda für ein Name sein soll.

21. März 2017

Michael hat mich freundlicherweise eingeladen, an so einem Dings teilzunehmen. Das Dings geht so:

  • Schreibe einen Text in dem die drei gegebenen Begriffe vorkommen und der genau 100 Wörter lang ist.
  • Verlinke diesen Beitrag im neuen Beitrag.
  • Denke dir drei neue Begriffe aus.
  • Und schließlich: Lade so viele neue Leute ein, wie du magst.

Den Text hab ich geschrieben:

Zenda schluckte den letzten Rest Bergkäse hinunter, atmete die lavendelschwangere Luft und schaute auf die Levadas herab. Sie musste ob der untergehenden Sonne die Augen zusammenkneifen, aber sie wollte den Blick noch nicht abwenden. Madeira war immer ihr Traum gewesen. Der Ort, an dem sie hatte glücklich sein wollen. Und nun war sie hier, und sie würde glücklich sein, verdammt, und wenn es das letzte war, was sie tat.

Zenda schmunzelte. Zumindest der zweite Teil des Satzes stimmte, auch wenn es mit dem Glücklichsein nicht geklappt hatte.

Sie ließ sich fallen.

Der Duft von Lavendel begleitete sie bis nach unten.

Den Beitrag hab ich verlinkt.

Drei neue Begriffe hab ich auch:

  1. Kreissäge
  2. Bohrinsel
  3. zwitschern

Und jetzt muss ich noch Leute einladen. Und da wir ja hier im sehr kleinen Kreis sind, nehme ich den hoffentlich für alle bequemsten Ausweg: Ihr seid alle eingeladen. Viel Spaß!

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Was lange währt, wird endlich manchmal trotzdem nur eher so mittel

18. Januar 2015

Deutlich über einen Monat ist es her, dass JuliaL49 mir einen Award geschickt hat, wovon ich mich extrem geehrt fühle, auch wenn die lange reaktionslose Zeit seitdem einen anderen Eindruck vermitteln könnte. Danke, Julia! Ich darf vielleicht zu meiner Verteidigung sagen, dass ich es auch erst echt spät überhaupt gemerkt habe, weil ich mit meinem Lesestapel ähnlich hinterher bin wie mit dem der zu schreibenden Sachen. Aber nu. So gehts:

 

Award-Regeln

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel. – Check
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. – Check
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben. – Check
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. – (Check)
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel. – Check
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel. – Sollte hiermit erledigt sein, finde ich. Meines Wissens lesen meine fünf hier mit. Und wenn nicht, haben sies nicht besser verdient, so.

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Stöckchen-Time!

14. September 2013

I usually don’t bother my readers with answers to questions other people asked somewhere else because that’s not what serious, mature, pillar-of-society blogers like myself do and because I don’t want to bore you, but today I feel like it, and also my personal idol Anatol Stefanowitsch has put out a call to celebrate the Ruhetag der deutschen Sprache by posting in another language, so I basically have no choice as you certainly can see.

Let’s-a go!

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Holzmedium

17. April 2010

Charlotta hat mir freundlicherweise ein Stückchen zugeworfen, und es geht sogar noch um ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Literatur. Sie möchte wissen, ob es Klassiker gibt, die man gelesen haben muss.

Wollte ich es mir leicht machen, könnte ich einfach mit „Nein.“ antworten. Von den meisten Klassikern halte ich nämlich nicht viel. Ich weiß nicht, ob das an denen liegt oder an mir, aber wir verstehen uns einfach nicht richtig. Deswegen lese ich lieber zeitgenössische Literatur. Gelegentliche überraschende Ausnahmen wie „Krieg und Frieden“, das mir zum Beispiel sehr gefallen hat, konnten daran bisher nichts ändern. Wenn es aber um die Frage geht, ob es Bücher gibt, die man gelesen haben muss, antworte ich natürlich mit einem lauten „Ja!“. (Die Reihenfolge innerhalb der Aufzählung hat nichts zu sagen, und natürlich gäbe es noch viel mehr Bücher für so eine Liste, aber ich will nicht übertreiben.)

Belletristik

  1. The Power of One von Bryce Courtenay
    Ein wundervolles Buch über den jungen Peekay, der im Südafrika der dreißiger und vierziger Jahre aufwächst. Es geht dabei natürlich um die schönen und hässlichen Seiten dieses bemerkenswerten Landes, aber auch um das Leben an sich, Kindheit und Erwachsenwerden, und eigentlich um alles.
  2. A Series of Unfortunate Events von Lemony Snicket
    Die Geschichte der vom Unglück verfolgten Beaudelaire-Waisen, deren Eltern bei einem mysteriösen Feuer ums Leben gekommen sind und die nun von sonderbarem Vormund zu sonderbarem Vormund immer wieder dem hinterhältigen Count Olaf entkommen müssen, der es auf ihr Erbe abgesehen hat. Ja gut, technisch gesehen ist das nicht ein Buch, sondern 13, aber immerhin gibt es die auch alle in einem Set zu kaufen.
  3. The Malazan Book of the Fallen von Steven Erikson
    Ja, das ist auch wieder eine Serie, aber es ist eine umwerfende Serie über eine Fantasy-Welt voller faszinierender Charaktere und verschiedener Rassen, die sich nicht nur dadurch unterscheiden, dass die einen spitze Ohren haben und die anderen klein sind. Ich versuche gar nicht erst, die Handlung zusammenzufassen, man muss es einfach lesen. Episch im allerbesten Sinne und möglicherweise das Beste, was es zurzeit an Fantasy auf dem Markt gibt, und für alle, die Angst vor Serien haben: Man kann fast jeden Band, und insbesondere die ersten, auch einfach für sich alleine lesen. Die sind in sich abgeschlossen.

Ich dränge so ungern andere Menschen zu Dingen, die sie vielleicht gar nicht wollen, aber beim  Stöckchen ehört das Weiterwerfen wohl irgendwie dazu. Ich versuche es mal bei Andi, Pyrrhussieg und JuliaL49. Aber ich bin auch wirklich nicht beleidigt,falls ihr nicht fand.


Sticks and stones

27. August 2009

Ich weiß nicht, was JuliaL49 gegen mich hat, dass sie mich dauernd mit irgendwelchen Sachen bewirft, aber sie hat es schon wieder getan. Diesmal soll ich ein paar Fragen beantworten und dabei ausschließlich die Titel von Liedern einer einzigen Gruppe oder eines einzigen Künstlers benutzen.

Das ist einerseits eine lustige Idee, aber andererseits dann doch wieder nicht so einfach, weil man sich ja erst für einen Künstler entscheiden muss, und sich dann noch mit den Fragen herumzuschlagen hat, die eigentlich gar nicht danach sind, mit Songtiteln beantwortet zu werden. Zuerst wollte ich Funny van Dannen nehmen, und ich hatte auch schon ein paar gute Ideen, aber dann scheiterte es an der Antwort auf „My favourite colour is…“ Nun ist stattdessen Billy Joel der Glückliche. Hoffentlich weiß er das zu schätzen.

Die Fragen und Antworten lauten:

Are you male or female? An Innocent Man
Describe yourself: You May Be Right
How do you feel about yourself? Half A Mile Away
Describe your current boy/girl situation: She’s Always A Woman
Describe your current location: Running On Ice
Describe where you want to be: The River Of Dreams
Your best friend is: Just The Way You Are
My favourite colour is: Shades Of Grey
You know that… This Is The Time
How’s the weather? Shameless
If your life was a television show what would it be called? My Life
What is life to you? All About Soul
What is the best advice you have to give? Don’t Worry Baby
If you could change your name what would you change it to? Captain Jack

Ach ja, weiterwerfen muss ich ja auch noch. Dann bitte ich Ruediger, Manuel und Peter an den Stock und wünsche bei Interesse viel Vergnügen.


Noch ein Stöckchen

20. August 2009

JuliaL49 hat mir ein Stöckchen zugeworfen, weil sie wissen möchte, was meine peinlichste CD ist. Schon mal ein ehrenwertes Anliegen. Danke, JuliaL49.

Nun ist diese Frage nicht so eindeutig zu beantworten, wie man meinen könnte. Meine richtig peinlichen CDs habe ich nämlich alle geschenkt bekommen und ungehört auf den Dachboden verfrachtet. Die zählen meiner Meinung nach nicht. Außerdem wäre es irgendein Album von Modern Talking, wenn die geschenkten CDs mitzählen würden, und das finde ich so langweilig und uninteressant, dass ich nicht mal in Erwägung ziehe, es hier zu nennen.

Mit der Einschränkung, dass es sich um eine handeln muss, die ich selber gekauft und mindestens einmal gehört habe, präsentiere ich euch meine peinlichste CD:

And Winter Came

Es handelt sich um „And Winter Came“ von Enya. Und, ja, ich mag wirklich ein paar von den Liedern.


Nanu, was ist das denn hier?

14. Juli 2009

Oh, ich habe ein Stöckchen gefunden. JuliaL49 möchte gerne wissen, was mich nervt. Also los:

  1. Unpünktlichkeit ohne Entschuldigung. Da schließe ich mich einfach mal JuliaL49 an. Wenn man es schon nicht packt, Vereinbarungen einzuhalten, kann man ja wohl wenigstens anrufen.
  2. Zulassungen. Das kommt jetzt gerade aktuell von der Arbeit. Ich muss gelegentlich Unterlagen für Anträge auf Zulassung zusammenstellen, abschicken, und dann den ganzen Rest mit den Behörden durchkaspern. Warum muss das immer so ein Aufwand sein, obwohl ich mir solche Mühe beim Vorbereiten gebe? Warum habe ich eigentlich das Gefühl, dass die Leute, die keine einzige der Voraussetzungen erfüllen, genauso am Ende die Zulassung bekommen wie wir?
  3. Wetter- und Verkehrsnachrichten im Radio. Das Wetter kann ich durch die Fenster sehen, und ich fahre jetzt seit fast 10 Jahren Auto, ohne dass mir eine Verkehrsmeldung auch nur ein einziges mal was genützt hätte.
  4. Nachrichten im Radio. Wenn es schon aus irgendeinem okkulten Grund sein muss, dass ihr alle 30 Minuten Nachrichten sendet, verwendet doch bitte wenigstens nicht den ganzen Tag immer dieselben.
  5. Musik im Radio. Schon klar, wenn ihr alle den besten Mix spielt, ist es nur logisch, dass bei euch allen immer die gleichen Songs laufen. Aber dann erwartet bitte nicht, dass ich euretwegen mein Hörbuch ausschalte.
  6. Der Rest im Radio. Da sind Leute, die professionell ihren Lebensunterhalt damit verdienen, unterhaltsam zu sein, und denen trotzdem nichts Besseres einfällt als die Pisa-Polizei und Kalauer, die sogar einem Fünfjährigen peinlich wären. Wie geht denn sowas?
  7. Die Dummdreistigkeit vieler Menschen, die im weiteren Sinne politisch arbeiten. Klassisches Beispiel: der Gewerkschaftsfunktionär, der im Brioni-Anzug vor den Streikenden in ihren Müllsäcken und mit ihren Trillerpfeifen auf das Podium klettert und eine lange Rede darüber hält, dass „wir Kumpels das nicht mehr mit uns machen lassen“, um dann in seine S-Klasse zu steigen und sich ins Hotel zurück fahren zu lassen.
  8. Leute, die gute Restaurants nicht von schlechten unterscheiden können. Es ist so einfach: Steht Toast Hawaii auf der Karte? Ver-bo-ten!
  9. Aberglauben. Nahezu jeder hat einen. Das ist so ein beängstigendes Gefühl, wenn man mit jemandem redet, den man für völlig normal gehalten hat, und der dann plötzlich von Horoskopen, Vollmond oder Reinkarnation anfängt. Ich lüge nicht gern, aber auf so was kann man doch keine ehrliche Antwort geben, oder?
  10. Leute, die sich nicht damit abfinden können, dass es andere Leute gibt als sie selbst. Mit denen führt man dann solche Gespräche:
    „Hier, probier das mal.“
    „Nein danke, das mag ich nicht so gern.“
    „Aber das schmeckt.“
    „Naja, mir nicht so.“
    „Doch! Das ist lecker.“
    Oder solche:
    „Boah, ist das kalt, zieh dir mal was Wärmeres an.“
    „Ich finde es gar nicht kalt.“
    „Aber du musst doch frieren.“
    „Nein, alles bestens.“
    „Aber ist dir nicht kalt?“

Jetzt kommt der schwierigste Teil, ich muss das Stöckchen noch weitergeben. Aber ich kenne leider nicht viele Blogger, von denen ich glaube, dass sie auf meine Aufforderung hierzu reagieren würden. Ich versuche es einfach mal mit pyrrhussiegPeter und Oliver. Mal sehen, ob es einer aufhebt.

Nachtrag, 27. 11. 2009, 12:30 Uhr: Otter will Stöckchen testen, und wir bei überschaubare Relevanz sind ja hilfsbereit wie sonstwas, deshalb schicken wir Otter ein Stöckchen. Nämlich dieses hier. Und außerdem weisen wir Otter noch darauf hin, dass zum Beispiel bei Ruediger noch ein paar Stöckchen herumliegen, weil er nicht gerne wirft.