Restebloggen (83)

1. März 2012
  1. Noch mal Jesus and Mo mit einer ganz wundervollen Variante von „What’s the harm?“
    sober
  2. Jemand, der ohne Gegenleistung für den Rest seines Lebens 200.000 Euro pro Jahr akzeptiert, von Leuten, die dieses Geld nicht freiwillig hergegeben haben, der hat vielleicht Sold, aber garantiert keine Ehre. (Ja, ich würde das Geld auch annehmen. QED.)
  3. Am 24. Februar 2012 war es schließlich soweit: „überschaubare Relevanz“ hat „Winter“ zum ersten Mal seit Erscheinen dieses schicksalhaften Beitrags als Top-Suchbegriff für mein Blog abgelöst.
  4. Falls ihr schon immer mal wissen wolltet, wie viel und welchen Schaden ihr mit einer Kernwaffe gegebener Größe an einem bestimmten Ort anrichten könntet, probiert doch mal Nukemap. You know you want to.
  5. Ich mochte Matthias Schumachers Gedichte ja immer irgendwie, und dieses hat sogar einen aktuellen hochbrisanten Bezug zur internationalen Politik: Zu leises Lied von einer Trauerzypresse bei Homs
  6. Es ist Acupuncture Awareness Week, und da will ich nicht zurückstehen und zu dem Bewusstsein beitragen, was für ein dummer Quatsch TCM ist. Weil sci-ence das aber viel besser kann als ich, mache ich keine großen Worte und verweise stattdessen auf den epischen Ghosts-of-Woo-Comic.
  7. Ich kenne Mystery Science Theater bisher nur aus wenigen kurzen Clips, aber weil die alle meinen Humor ziemlich präzise treffen, gedenke ich ganz ernsthaft, mich mal näher damit zu befassen. Wisst ihr Genaueres?

Restebloggen zum Wochenende (70)

25. Juni 2011
  1. Ihr glaubt ja gar nicht, wie ich mich gefreut habe, als ich erfuhr, dass es noch jemanden gibt, der in seinem Blog eine Art Fortsetzungsroman veröffentlicht. Und noch mehr habe ich mich gefreut, als ich feststellte, dass Ron sogar richtig schreiben kann. Ich empfehle deshalb dringend den sofortigen Besuch bei ihm und die umgehende Lektüre der bisher erschienenen Teile seiner Geschichte „Die Schattenkrieger„. Aber dass ihr mir nachher wieder zurückkommt, um die nächsten sieben Punkte noch zu lesen!
  2. Der Nebel (nach einer Geschichte von Stephen King) ist kein überwältigend guter Film. Aber das Ende ist das Größte und Mutigste (und ich benutze diesen Begriff nur sehr ungerne und zögerlich), das ich seit Langem gesehen habe. Wenn nicht sogar überhaupt. Falls das für euch ein Argument ist, betrachtet dies hier also ruhig als eine sehr, sehr verhaltene Empfehlung.
  3. Wer sich noch gute Plätze für die morgige Nuklearexplosion in Berlin sichern will, kommt gewiss zu spät, kann sich aber immerhin noch bei Astrodicticum Simplex vorab informieren, was er verpassen wird.
    Am 26. Juni 1974 wurde erstmal ein Strichcode im Supermarkt eingesetzt – und jeder weiß ja, dass in diesen Strichcodes jede Menge geheime Botschaften der Weltverschwörung zu finden sind. Am 26. Juni 1472 wird in Bayern die Uni Ingolstadt eröffnet. Und wer wurde in dieser Stadt geboren und hat an dieser Uni studiert? Richtig, Adam Weißhaupt, Gründer des Geheimbundes der Illuminaten! Er starb übrigens am 18. November 1830. Könnt ihr es nicht sehen? 18. November. Der 18.11. 1+8=9. 9.11!!!!
  4. David von Mentalschnupfen hat ein erfundenes Interview mit Frau Koch-Mehrin geführt. Warum ist mir das nicht eingefallen?`
    Mentalschnupfen: Frau Koch-Mehrin, am 15. Juni …

    Silvana Koch-Mehrin: Das war ja klar, daß sie darauf gleich zu sprechen kommen würden, ohne auch nur ein Wort über meine neue Frisur zu verlieren.

    MS: Die ist nett, aber wir haben sowas schon gesehen.

    SKM: Das ist dann die Schuld des Friseurs.

  5. Für die Person, die mir die nette Anfrage über die Suchbegriffe geschickt hat: Ja, ich lese die, und ich freue mich immer, wenn jemand so eine lustige Idee hat, aber ich habe keine so richtig sinnvolle Möglichkeit, auf derartige Zurufe zu antworten. Seid also bitte nicht traurig, wenn keine Reaktion erfolgt.
  6. Ich persönlich war mir ja in der Schule schon sicher: Immanuel Kant war entweder ein Troll, oder sehr, sehr dumm. Wer trotzdem gerne ein bisschen was über die schräge Philosophie des Herrn lesen will, der kann das sehr schön bei Fingerkuppenweitspucken, wo eine dreiteilige Tour de Force durch die Kritik der praktischen Vernunft veröffentlicht ist:
    Freiheit und praktisches Gesetz, so Kant, verweisen wechselseitig aufeinander, und aus einem von beiden kommt unsere Erkenntnis des Unbedingt-Praktischen (des was? Egal). Freiheit ist allerdings ein negativer Begriff, und aus Erfahrung sei auch nicht darauf zu schließen, denn erfahren werden kann nur das Gesetz der Natur, also gerade Nicht-Freiheit. Also kommt auf einmal das moralische Gesetz daher, das weder durch irgendeine sinnliche Bedingung zu überwiegen sei, noch davon überhaupt abhängt, und das ist auf einmal VOR allen anderen Bestimmungsgründen liegt, wenn wir erstmal die pathologisch anklebenden Willensbelästigungen losgeworden sind.
  7. Ich bin noch nicht sicher, ob ich ihm völlig zustimme, aber das Video fand ich jedenfalls echt gut:

    (Ihr habt nicht gedacht, dass es ein Restebloggen ohne antireligiösen Inhalt gibt, oder?)

Restebloggen zum Wochenende (13)

25. Oktober 2009
  1. Ausgewählte Google-Suchbegriffe für mein Blog in dieser Woche:
    Sachen, die ich gut finde – Dass man die finden will, kann ich verstehen, aber ob das auf diesem Wege was wird?
    Wie wird man nicht mehr schwul – Leute, das ist nicht euer Ernst, oder?
    eine Gottes anbetarin – Kuckst du hier. Ich empfehle aber auch dringend einen Blick hier rein.
    What the hell is wrong – So einiges. Glaubt mir. So einiges.
    kinderpornographie versehen – Ja, nee, ist klar.
    Was ich noch nie wissen wollte – würde ich eher nicht bei Google suchen.
    Winter – Wie kann es angehen, dass das seit einigen Tagen der Spitzenreiter meiner Suchbegriffe ist, bloß, weil ich mal kurz diese Enya-CD erwähnt habe?
  2. Der Fragmentjunkie findet, dass Quelle es nicht besser verdient hat.
  3. Ich weiß, wir können ihn alle nicht leiden, aber Sascha Lobos Standardabmahnartikel gefällt mir doch ganz gut.
  4. ix hat Recht. Das ist wirklich witzig: Die SPD war gegen die Einführung des Privatfernsehens, und Helmut Schmidt schätzte die Gefahren der Reizüberflutung höher ein als die der Kernenergie. [Und ix hat es bei stackenblochen gefunden.]
  5. Zimmer frei mit Martin Sonneborn war mein erstes Zimmer frei überhaupt. Mir wäre gar nicht aufgefallen, dass da was Außergewöhnliches passiert ist.
  6. Rewe Feine Welt Früchtewunder ist trotz der hübschen Aufmachung ein Müsli, von dem ich abraten muss. Der Name ist durchaus treffend, ich habe mich wirklich sehr über die Früchte gewundert: 48% Rosinen (gefühlte 72%) ist eindeutig zu viel des Guten.

Kontaktanzeige

20. August 2009

Liebe Leser,

vorgestern ist hier eine Suchanfrage eingegangen, die mich sehr neugierig und frustriert zurückgelassen hat. Sie lautete: „hallo muriel, hier eine weitere suche vo“. Leider schneidet WordPress an dieser Stelle die Anfrage ab, und auch sonst kann ich nicht erkennen, wem ich diese nette Botschaft zu verdanken habe, denn eine Botschaft sollte es doch wohl sein.

Ich würde mich riesig freuen, wenn der- oder diejenige es noch einmal versuchen würde, entweder mit einer kürzeren Suchanfrage, oder auf einem konventionelleren Weg.


Wichtige Durchsage

13. Juli 2009

Ich bitte um Aufmerksamkeit! In diesem Blog scheint sich ein Besucher aufzuhalten, der sehr bizarre Schwierigkeiten hat und dringend Hilfe braucht. Wer auch immer die Person findet, die über die Google-Suche „parallelwelten, lieber gott hilf mir“ auf diese Seite gelangt ist, möge sie bitte zu einer berufenen Stelle weiterleiten. Ich fühle mich mit dieser Anfrage nämlich definitiv überfordert.