Defending Twilight. Yes. Yes, you read that correctly. Yes. Yes, really. Yes, damnit now stop asking and start reading!

18. November 2012

And also yes, another English post. But not to worry, this is not necessarily a trend. It’s just because the original post I’m defending Twilight from is in English, because I feel like it and because I’m trying to lure the English-speaking fanbase of the books and movies onto my blog, and in the darkness bind them. Besides, it wouldn’t be fair to criticise someone in a language she (probably) doesn’t understand.

So, on with the defense. Why defend Twilight? Well. I stumbled upon this feminist critique by Sarah (who apparently gets critical on a regular basis, which I approve of) and enjoyed it very much, but I found some things I consider unfounded, and I’d like to point those out, because … Well I guess I’m just that kind of pedantic ass, and besides I love to defend stuff and people I disagree with, because it feels so damn righteous.

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Sie glitzern und glänzen und leuchten so fein

25. Juli 2010

Es ist ein bisschen knapp geworden, aber die Woche ist immerhin noch nicht ganz rum, und hier ist nun endlich die lange angekündigte Twilight-Rezension!

Dass es insgesamt gar nicht so schlimm war, hatte ich ja schon angedeutet, und ich will hier auch nicht auf den Problemen herumreiten, die sowieso jeder kennt. Natürlich ist es ein bisschen merkwürdig, dass Bella und Edward von Anfang an die romantischste, tiefstgehende, bewegendste und rundum fantastischste Liebesbeziehung haben, die man sich überhaupt vorstellen kann, obwohl sie sich noch gar nicht kennen und er rund hundert Jahre alt ist, sie aber nur 17. Pädophilie, gerne mal? Ich rege mich auch nicht darüber auf, dass die Vampire nicht nur übernatürliche Fähigkeiten haben – das ist ja normal -, sondern darüber hinaus auch noch um sich herum die Gesetze der Physik teilweise suspendieren können, wenn sie sich zum Beispiel einfach auf die Straße stellen und mit bloßen Händen ein fahrendes Auto anhalten, als gäbe es keine Impulserhaltung. Ich will euch stattdessen von dem eigentlichen Problem dieses Romans erzählen: Stephenie Meyer ist erst viel zu spät eingefallen, dass sie auch noch ein bisschen Plot braucht, um einen Beststeller zu schreiben.

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Ach so, bevor ich’s vergesse: Ich schätze, wenn man in dieser Hinsicht empfindlich ist, enthält meine Rezension einige kleinere Spoiler. Ich habe jedenfalls nicht besonders darauf geachtet, euch keine Überraschungen zu verderben, falls ihr die Geschichte noch nicht gelesen habt. Ich hoffe, das stört euch nicht.
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Twilight: Was bisher geschah

29. Juni 2010

Weil schon einzelne Anzeichen von Ungeduld aufgetreten sind, ich aber mit diesem schwer erträglichen Machwerk noch nicht durch bin, möchte ich euch als Kompromiss, Vorgeschmack und zur Überbrückung der Wartezeit einen kleinen Einblick in mein Twilight-Erlebnis bieten. Die folgenden Zeilen habe ich, um Urheberrechtsstreitigkeiten vorzubeugen, nicht wörtlich dem Buch entnommen, sie könnten aber genau so drin stehen, ohne besonders aufzufallen.

Na gut, nach nochmaliger Überlegung muss ich wohl zugeben, dass ich ein bisschen übertreibe. Aber wirklich nur ein kleines.

Von meinem Platz in der Cafeteria aus konnte ich ihn und seine Geschwister in ihrer Ecke sitzen sehen, düster, geheimnisvoll, von göttlicher Schönheit und scheinbar weit distanziert von allen Sorgen, die uns gewöhnliche Sterbliche plagten. Mit einem letzten sehnsüchtigen Blick erhob ich mich von meinem Platz, um mich auf den Weg zum Biologieunterricht zu machen.

Weil ich, erfüllt von Unsicherheit, Angst und grenzenloser Liebe zugleich, weiter heimlich zu ihm hinüberspähte, bemerkte ich erst zu spät die Bananenschale, die jemand auf dem Weg fallengelassen hatte. Ich glitt aus, spürte, wie ich den Boden unter den Füßen verloren – und plötzlich hatte mich ein paar starker Arme ergriffen, deren Berührung mich so elektrisierte, so entzückte und mir den Atem raubte, dass ich nicht mehr tun konnte, als sprachlos in sein gottgleiches, unmenschlich schönes Antlitz zu blicken und in seinen goldenen Augen zu versinken.

Während ich mich noch fragte, wie er so schnell zu mir gelangt sein konnte, um mich ein weiteres Mal vor dem sicheren Tod zu retten, wischte er mit einer beiläufigen Bewegung des kleinen Fingers seiner linken Hand den Amboss mit der Aufschrift „ACME 1.000t“ zur Seite, der von der Decke der Cafeteria auf mich herabstürzte, um gleichzeitig mit seiner rechten 8 brennende Tiger gleichzeitig zu jonglieren und, ohne dass ich, in seinen starken Armen geborgen, die geringste Erschütterung spürte, einen makellosen Riverdance aufzuführen.

Mir fehlten die Worte angesichts der tiefen Weisheit, die sich seinen Blick und seine Miene mit jugendlicher Verschmitztheit und ewigwährender Liebe teilte.

Ohne in seinem Tanz oder der Jonglage innezuhalten, setzte er mich sanft wieder auf meine Füße, obwohl meine zitternden Knie mich kaum zu tragen vermochten. Mit seiner nun freien linken Hand fing er mühelos den Konzertflügel ab, der aus dem Nichts auf uns zugeschleudert wurde – herrje, ich bin ja so ein Tollpatsch -, und begann beiläufig, Tschaikowskis Pathétique zu spielen, ohne einen einzigen Schritt seiner Tanzaufführung zu verpassen, während er tief in meine Augen sah und missmutig knurrte: „Das ist ja gerade noch mal gut gegangen, Bella, pass verdammt noch mal in Zukunft besser auf dich auf.“

Ach, Edward…


Biss an die Grenze des Erträglichen

20. November 2009

Der Wortvogel hat einen Verriss von „Twilight“ geschrieben, in der Hoffnung, damit Traffic zu generieren und sich den Zorn der jugendlichen Fans der Reihe zuzuziehen. Guter Plan. Ich will nicht voreilig sein, aber zumindest mit letzterem Anliegen scheint er überraschend gescheitert zu sein. Der einzige halbwegs kontroverse Kommentar bisher kommt aus der „Klar ist das unfassbarer Kitsch, aber das darf doch auch mal sein“-Ecke, und das spricht zwar für Wortvogels Leser, kann als Ergebnis aber trotzdem nicht recht befriedigen. Ich habe genauso wenig wie Torsten Dewi jemals was von Twilight gesehen oder gelesen, aber ich habe mich mal von seinem sehr gelungenen Rant inspirieren lassen, im Interesse der angestrebten Kontroverse aber versucht, die Sache leicht anders anzugehen. Ich hoffe, er nimmt mir den Ideenklau nicht übel.

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Was sagt ihr dazu? Wow, oder? Ich meine, das Bild, und… Wow, oder? Und ich finde eigentlich alles andere an Twiligt auch genauso… Wow!  Allein schon der deutsche Titel! Deutsche Titel sind normalerweise einfallslos, billig und peinlich, sie setzen auf Wortspiele, die sogar einem Dreijährigen zu blöd wären und außerdem noch keinen Sinn ergeben, außerdem sind sie alle gleich. Aber bei Twilight hat sich ausnahmsweise mal jemand richtig Gedanken gemacht. Weil, ich meine, so: Bis(s) zum Morgengrauen – ist das nicht genial? Kurz, einprägsam, und witzig. Versteht ihr, weil Bis zum Morgengrauen ja heißen würde, bis dahin, also zeitlich, und mit dem S in der Klammer zusammen würde es aber Biss heißen, wie von Beißen, und das passt ja auch, weil Edward ja ein Vampir ist! Clever, ne? Außerdem heißen ja auch alle vier Bücher und die Filme auch so ähnlich, und das wird dadurch aber überhaupt gar nicht langweilig, sondern ist voll das coole Geheimsprachen-Erkennungszeichen, das nur die Insider verstehen! Wenn schon der Titel ein so cremiges Grinsen in mein Gesicht zaubert, wie phantastisch muss dann erst der Rest der Story sein?

Ich sag’s euch: Ganz phantastisch!!!!! Ich meine, das ist, so, stellt euch das mal vor: Da ist dieser Vampir, und der ist total cool und geheimnisvoll und sexy und echt stark, ist ja klar, weil er ein Vampir ist, und der ist aber völlig harmlos, also gar nicht gefährlich, der tut niemandem weh, der beißt nur Tiere. Und man muss sich auch tagsüber keine Sorgen um ihn machen, denn – jetzt kommt überhaupt das Beste, finde ich – die Sonne ist überhaupt nicht gefährlich für ihn, sie macht bloß, dass er glitzert!!! Ist das nicht wundervoll? Das heißt, dass Bella ganz toll mit ihm gehen kann, ohne dass es irgendwelche Probleme gibt, und sie ist dabei trotzdem total eigensinnig und anders und eine Außenseiterin und so, und er auch, und total geheimnisvoll und soooo cool!!

Besonders fabelhaft finde ich, dass die beiden so irre romantisch miteinander umgehen. Da wird nicht eklig rumgemacht, und es gibt keinen Sex – Die sind schließlich nicht verheiratet! – und stattdessen gibt es aber richtig liebevolle Blicke, die ganze Zeit, und man sieht Bella richtig an, wie sie Edward liebt, und wie sie um Atem ringt und völlig überwältigt ist, wenn die beiden sich wieder anschauen. Da muss ich immer ganz laut seufzen! Ungefähr so: Haaach!!!

Aber es ist jetzt nicht nur so’n Zeugs, es gibt auch was Spannendes. Edwards Vampirfamilie, das sind ja die guten Vampire, aber es sind nicht die einzigen. Es gibt auch die bösen Vampire, und die sind total – ähm – böse. Das erkennt man auch ganz leicht, weil die unter ihren offenen Jacken immer so Ketten mit großen Anhängern dran tragen, und weil sie immer so von Nebel umwabert werden, und das ist total unheimlich, aber auch irgendwie spannend und cool. Man weiß ja, es wird alles gut, weil Edward beschützt einen ja. Haaach…

Ich fühle mich schon ganz wohlig und wattig eingepackt, wenn ich nur an Bella und Edward und alle ihre Freunde denke, und ich kann es kaum erwarten, bis ich endlich meinen Lobotomie-Termin kriege, damit ich endlich auch alle Bücher von Stephenie Meyer lesen und alle Twilight-Filme sehen kann! Das wird bestimmt total schööööön!!!!!!