Endlich: Zweifel um Guttenbergs Dissertation endgültig ausgeräumt!

23. Februar 2011

Berlin. Auf einer lange erwarteten Pressekonferenz stellte sich Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg heute gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem CSU-Vorsitzenden und Bayerischen Miniterpräsidenten Horst Seehofer den sich kontinuierlich ausweitenden Vorwürfen in Bezug auf seine Inauguraldissertation.

„Ja“, gestand zu Guttenberg zerknirscht ein, „Es stimmt, dass auf rund 69% der Seiten meiner Dissertation Plagiate zu finden sind. “ Untermalt von einer unverständlichen Geste und intensivem Starren in die Augen der anwesenden Journalisten fügte er nachdrücklich hinzu: „Ich habe jedoch nicht absichtlich getäuscht.“

Nach einer längeren Zeit peinlichen Schweigens und verwirrter Blicke der Zuhörer fuhr zu Guttenberg fort: „Ich habe einfach nur den Überlick verloren und versehentlich in einigen Fällen die Regeln für korrekte Zitate und Quellenangaben nicht eingehalten. Das sind nicht die Plagiate, die ihr sucht.“

Langsam nickend stimmten Merkel und Seehofer ihm zu: „Das sind nicht die Plagiate, die wir suchen.“

Nach einhelliger Auffassung aller Anwesenden ist Dr. zu Guttenbergs Erklärung vollkommen schlüssig und über jeden Zweifel erhaben. Die so genannte Plagiatsaffäre kann damit als endgültig abgeschlossen betrachtet werden.

Das sind nicht die Plagiate, die wir suchen.